Aktuelles

Konzertvorbereitung
Mit dem Ende der Sommerpause begann für das Blasorchester der TGS Hausen die Vorbereitung auf das bevorstehende Herbstkonzert am 29. Oktober 2017... weiterlesen
Soiree im Atrium
Am vergangenen Freitag, den 23. Juni 2017, veranstaltete das Blasorchester der TGS Hausen seine diesjährige "Soiree im Atrium"... weiterlesen

60 Jahre und kein bisschen „leise“ – Eine Erfolgsstory

Aus dem Interesse für Spiel, Sport und Musik entwickelte sich durch die Initiative der Vorstandsmitglieder Martin Keller und Heinrich Bolender im Jahre 1949 eine neue Abteilung der TGS-Hausen: "Der Spielmannszug".

Unter der Leitung von Hans Klasser wuchs die Abteilung innerhalb von drei Jahren auf 40 Spielleute an, so groß war die Begeisterung nach den ersten Auftritten und Erfolgen.

Ein besonderer Höhepunkt war 1953 der dreitägige Ausflug nach Hallenberg / Sauerland. Hier konnte der Spielmannszug einen großen musikalischen Erfolg erzielen.

Bei den 1954 in Rom stattfindenden Weltmeisterschaften der Turner, spielte eine 250 Mann starker Bundesspielmannszug, darunter 14 Musiker aus dem Hausener Zug.

Durch Hinzunahme von Harmonieinstrumenten, wie Trompete, Posaune, Saxophon, Flügelhorn, Horn, Klarinette und Tuba, wurde aus dem reinen Spielmannszug in einer langjährigen Entwicklungsphase allmählich ein Musikzug. Die sich einstellenden Erfolge gaben Ansporn immer mehr zu leisten.

1958 wurde zum ersten Mal bei dem Sängerfest in Hausen der “Große Zapfenstreich” aufgeführt.

Besondere Verdienste gebühren hier dem langjährigen Abteilungsleiter Gerhard Vetter, der seit 1964 die Stabführung übernahm und durch viel persönliches Engagement den Musikzug zu einem leistungsstarken Orchester formte. 1971 wurde Gerhard Ott zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Gerhard Vetter wurde dadurch entlastet und konnte sich nun ganz dem musikalischen Part widmen.

Im gleichen Jahr legten wir uns erstmalig eine einheitliche Uniform zu: rote Jacken und schwarze Hosen.

Um die Harmonie zu verfeinern und den Nachwuchs auszubilden wurde 1973 Erwin Werner, vom Musikverein Dietesheim als neuer Dirigent verpflichtet.

Mit Franz Reis wurde 1985 ein Dirigent gewonnen, der den Musikzug endgültig zu einem modernen Blasorchester ausbaute. Trotz verzweifelter Versuche einiger weniger treuer Mitglieder des Musikzuges, den alten Namen beizubehalten, erfolgte 1990 die Umbenennung in Blasorchester der TGS Hausen.

Der Qualitätsstandard unseres alljährlichen Konzertes in der Adventszeit und der Zuspruch und Applaus unseres Publikums waren Beweis dafür, dass unser Orchester unter Franz Reis einen weiteren Schritt nach vorne getan hat.

1989 war die Zeit für ein neues Outfit gekommen. Bis zum Mai 2009 bestand unsere Uniform aus braunen Westen, Jacken und schwarzen Hosen.

Bei zahlreichen Konzertreisen im In- und Ausland, wie z.B. nach Laakirchen-Österreich, St.Genevieve des Bois-Frankreich, Katovice - Polen, Bad Reichenhall in Bayern, Meiningen in Thüringen und zu vielen anderen Vereinen, konnte das Blasorchester durch ein ansprechendes Programm die Zuhörer stets begeistern.

1995 legte Gerhard Ott, seit 1971 Abteilungsleiter des Blasorchesters, ein hervorragender Organisator und ein Garant für eine blühende und lebendige Abteilung, sein Amt nieder.

Von 1995 bis Januar 1999 oblag die Abteilungsleitung Andrea Ott, unterstützt von acht Vorstandsmitgliedern und zwei Jugendvertretern.

Aus einem Kreis von sieben Bewerbern wählten wir 1997 unseren neuen Dirigenten, Peter Ripkens, aus. Wie die Zeit bewies, haben wir wieder einmal ins Schwarze getroffen.

Seit 1999 leitet Gerhard Schaub die Abteilung. Trotz Schwierigkeiten beim Nachwuchs Anfang des neuen Jahrtausends hat Gerhard Schaub das Orchester sicher durch diese Zeiten geschifft. Das Jugendorchester ist so stark besetzt wie schon lange nicht mehr und auch im Blasorchester sind die "Neuen" ein fester Bestandteil geworden.

Im Jahr 2008 wurden die Stimmen lauter, dass sich das Blasorchester eine neue Uniform zulegen möchte. Ein Jahr später, pünktlich zum 60 Jährigen Bestehen der Abteilung, war es dann soweit. Die braunen Uniformen, die mittlerweile 20 Jahre alt waren und schon länger den Neuzugängen nicht mehr passten, wurden durch petrolfarbene Jacken und rote Westen ersetzt.

Die Jugendarbeit des Blasorchesters erfuhr im August 2010 einen erneuten Sprung nach vorne. Mit der Gründung des Teenie Orchesters konnte ein weiterer Anziehungspunkt auch für die Jugendlichen geschaffen werden, die selbst noch nicht viel Erfahrung im gemeinsamen Musizieren haben.

Die Hauptanliegen unseres Orchesters sind die Pflege der Blasmusik, der Gemeinschaft und der Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen.



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